Als es um „unser Geld“ geht, wird Anja Kohl laut

TV-Kritik zu Hart aber Fair für Welt-Online.

28.10.14. Bei Frank Plasberg wird über niedrige Zinsen und die Banken diskutiert. Bernd Lucke darf ausführlich für AfD-Gold werben. Und ARD-Börsenexpertin Anja Kohl regt sich gleich mehrfach auf.

„Wir wollen ja nicht persönlich werden, das mache ich nur mit Frau Kohl“, sagt Frank Plasberg und schaut dann zu Bernd Lucke: „Er hat ja Gold.“ Wann lässt sich eine politische Talkshow schon mal so zusammenfassen? Dieses Mal trifft es das gut.

„Minizinsen und Wackeleuro – macht uns die Krise arm?“, lautet der Titel der Sendung. Das Geld der Deutschen, so die Analyse, ist in Gefahr. Weil niemand sonst so viel spart, tun die Mini-Zinsen hierzulande besonders weh.

Und alle sind sich einig: niedrige Zinsen sind schlecht. Nur denken manche, dass sie ein notwendiges Übel sind, weil weniger Jobs noch schlechter wären – und die eine logische Folge höherer Zinsen. Denn dann würden die hoch verschuldeten Länder der Euro-Zone tiefer in die Krise rutschen, was den Absatz deutscher Waren im EU-Ausland gefährde. So argumentiert der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner.

Für viele Sparer ist das freilich ein schwacher Trost, und so geht es vor allem um die Frage, welche Alternativen sich zum klassischen Sparen bieten. Da hat Plasbergs Redaktion einigermaßen direkt einen Vorschlag parat: Gold der AfD.

…weiter auf Welt-Online.